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Universitäts-Theater: "Der Zwang"

Datum: 27.01.2017

„Ist Dir das Vaterland so wichtig wie Dein Leben?“

Es herrscht Krieg. Flucht oder Kampf sind die einzigen Optionen. Wer von Gehorsam getrieben mit der Masse marschiert, der kämpft. Wer Mut hat, der flüchtet. Oder?
Der deutsche Maler Ferdinand und seine Frau Paula hoffen, nach ihrer Flucht Freiheit und Frieden in der Schweiz zu finden. Doch die gierigen Hände der Behörden versuchen weiterhin nach Ferdinand zu greifen: Der Einberufungsbescheid aus der alten Heimat erreicht ihn und fordert ihn zum Kriegsdienst auf. Das Schreiben entfacht einen inneren Kampf in Ferdinand. Wie selbstbestimmt ist er wirklich? Was ist am Ende stärker – sein Wille oder die unbarmherzige, sich alles einverleibende Kriegsmaschinerie?

„Mensch oder Tier?“

Die Inszenierung basiert auf der 1920 erschienenen Novelle „Der Zwang“ von Stefan Zweig und beschreibt den Konflikt eines Flüchtlingspaares wie er aktueller nicht sein könnte. Ferdinand muss sich entscheiden zwischen dem Ruf seines Vaterlandes und der Liebe zu seiner Frau.
Wie schwerwiegend muss etwas sein, dass man dafür alles aufgibt? Ideale, Partnerschaft, Zuneigung, Freiheit – womöglich sogar das eigene Leben.
Frei denken. Frei handeln. Frei sein?

Regie: Andreas Bauer, Thomas Fritz Jung

Bühne: Otfried Laux

Mit: Sebastian Haase, Eléna Weiß, Chiara Gröning, Elisabeth Glunz, Heiko Herkenrath, Henriette Wächter, Janika-Naomi Kamm, Janina Blobel, Jenny Wagner, Kathrin Dick, Lara Sauer, Lisa Fleuchaus, Maike Holzke, Robert Langert, Stefan Gritsch, Tim Schneider

Regieassistenz: Christoph Fischer, Niklas Knezevic

Ausstattung: Stefan Gritsch, Carmen Godel,  Maike Holzke

 

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